Der Bräter

Bereits bei unseren Großeltern wurde der Sonntag immer ganz besonders lecker und viel gekocht. Wurde damals aus Kostengründen während der Woche häufig auf Fleisch verzichtet, so freute manche Familie sich besonders auf den Sonntag. Denn dann gab es meist einen herrlichen Braten zum Mittagessen. In unserer heutigen Zeit wird zwar häufiger Fleisch gegessen, aber trotzdem ist der Brauch des „besonderen“ Sonntagsessens beibehalten worden.

© wrw / PIXELIO

Bei einem Bräter handelt es sich um eine Mischung zwischen Topf und Pfanne. Es ist in diesem Behältnis möglich, sowohl den Braten zu braten als auch andere Speisen zu kochen. Ein Bräter ist größtenteils oval, aber auch rechteckige und runde Bräter werden im Handel zum Kauf angeboten. Der Bräter ist ein Gefäß, welches vorrangig genutzt wird, um Fleisch in größeren Mengen und mit entsprechend großem Volumen, wie zum Beispiel die Weihnachtsgans, auf unterschiedliche Weise zu garen. Bräter sind häufig mit einer hitzebeständigen Emaille-Schicht überzogen, sodass sie auch im Backofen hervorragend angewendet werden können.

Sehr beliebt ist ein Bräter aus Gusseisen, da dieser den Vorteil hat, ein Leben lang zu halten und im Laufe der Jahre an guten Brateigenschaften hinzugewinnt. Allerdings bedarf ein Bräter aus Guss auch besonderer Pflege, da man diese Variante nicht mit Spülmittel auswaschen darf und auch die Spülmaschine sollte hier nicht genutzt werden. Für die Reinigung dieser Bräter empfiehlt sich Öl und Salz.

Bei jedem namhaften Topfhersteller sind die unterschiedlichsten Modelle eines Bräters im Sortiment zu finden, so dass jeder Kunde die Möglichkeit hat, das für ihn passende Stück zu kaufen. Die Beliebtheit des Bräters veranlasste die Hersteller moderner Kochfelder, die so genannte „Bräterzone“ im Kochfeld zu integrieren. Diese ist nicht rund wie herkömmliche Kochzonen, sondern oval wie ein Bräter.

Diese Artikel könnten ebensfalls interessant sein:

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.