Tips gegen Internet-Betrüger

Tips gegen Internet-Betrüger:

Surft man gerade im Internet und plötzlich öffnen sich Werbeseiten mit verlockenden Gratis-Angeboten.
Dann sollte man den Betrügern nicht auf den Leim gehen und sich vorher gewissenhaft absichern. Das klein gedruckte ausführlich durchlesen und sehr skeptisch sollte man sein, wenn viele persönliche Daten preisgeben werden sollen.

Hier ein Beispiel, man erhält eine Gratis-SMS oder tausenden Kochrezepte auf einer Datenbank. Bei solchen Lockmitteln handelt es sich meistens um versteckte kostenpflichtige Abonnements. Im klein gedruckten ist nur ganz kurz erwähnt, daß es sich beispielsweise um ein Testangebot handelt und nach ca. 14 Tagen ein Jahresabonnement beginnt.

Diese Tricks sind keine Einzelfälle, die beliebtesten Abzockerseiten locken mit interessanten Kochtips, Ahnenforschungen, Lebensprognosen, Gratisangeboten, Quizspielen oder SMS-Dienste.

Man sollte nie viele persönliche Daten von sich preisgeben. Hier sollte man auf jeden Fall skeptisch werden, wenn solche Daten verlangt werden, damit der Vertrag überhaupt in Kraft treten kann. Den Vertrag muß man immer gründlichst durchlesen, bevor man zustimmt.

Man sollte darauf achten, daß bei irgendwelchen möglichen Beanstandungen eine Adresse oder eine Telefonnummer des Anbieters vorhanden ist.

©Uwe Steinbrich/ PIXELIO

Ist man doch einem Betrüger auf den Leim gegangen, so sollt schnellstmöglich das Widerrufsrecht genutzt werden, das muß aber innerhalb der nächsten 14 Tage schriftlich erledigt sein. Ansonsten ist es schwierig aus solch einem Vertrag wieder herauszukommen.

Bei Minderjährigen, die einen Vertrag ohne Einverständnis der Eltern abgeschlossen haben, sind zu nichts verpflichtet, denn solch ein Vertagsabschluß ist nicht wirksam.

Die Betrüger versuchen mit allen Tricks, einem das Geld aus der Tasche zu ziehen. Man muß sich nicht einschüchtern lassen bei evtl. Drohungen, Mahnungen, Gerichtsvollzieher oder Schufa-Einträgen usw., denn unberechtigte Forderungen muß man auf keinem Fall nachkommen.

Hilfe findet man unter anderem bei der Verbraucherschutzzentrale des Wohnortes.

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