Welche Matratze ist die Richtige
Welche Matratze ist die Richtige?
Außer der richtigen Matratze sollte man aber auch auf einen guten Lattenrost achten, denn dieser dient für eine perfekte Unterlage eine sehr wichtige Rolle.
Härte:
Matratzen kann man in vier verschiedenen Härtegraden erwerben. Als Faustregel gilt, je älter ein Mensch ist, desto weicher sollte die Matratze sein. Aber nicht nur diese Regel gilt, sondern auch bei Menschen mit einer empfindlichen Bandscheibe oder mit Übergewicht sollten immer eine etwas härtere Matratze ausgewählt werden. Man merkt schnell selbst, ob man mit seiner Wahl richtig lag, denn wacht man morgens entspannt und erholt aus seinem Schlaf auf, so lag man vollkommen richtig.
Größe:
Die Matratzengrößen sind üblicherweise von 1,90 m bis 2,00 m. Bei Menschen von einer Körpergröße bis fast 2,00 m oder noch größer, empfielt es sich eine Matratze von 2,20 oder mehr kaufen. Einige Hersteller bieten diese Sondergrößen mittlerweile an.
Material:
Die gewählte Matratze sollte mit einem Material ausgestattet sein, welches den nächtlichen Körperschweiß gut aufnehmen kann. Denn jeder Mensch verliert nachts im Schlaf durchschnittlich einen viertel Liter Schweiß und dieser sollte von der Matratze oder der Auflage gut aufgenommen werden können. Am besten geeignet dafür sind natürliche Materialien, die beispielsweise aus reiner Baumwolle bestehen. Ein weiterer Vorteil bietet das Anbringen von Schonauflagen unter und über der Matratze, diese schützen die Matratze vor verschleiß. Außerdem wird der Schweiß schon dort aufgenommen und diese Auflagen kann man hygnisch sauberhalten, indem man diese regelmmäßig in die Waschmaschine steckt. Auch sollte unbedingt darauf geachtet werden, daß die Matratze regelmäßig zum Lüften freilegt wird. Im Sommer empfielt es sich die komplette Matratze für kurze Zeit in die Sonne zu stellen. Durch die UV-Strahlen werden Keime abgetötet.
Matratzengewicht:
Das Gewicht einer Matratze sollte man beim Kauf nicht außer acht lassen, denn die Matratze sollte spätestens alle zwei Monate gewendet werden, damit diese gleichmäßig belastet wird. Eine Matratze aus Latex beginnt mit einem Gewicht ab 14 Kilo aufwärts. Eine Federkernmatratze dagegen beginnt mit ca. 12 Kilo und eine Kaltschaummatratze bei 8 Kilo. Oftmals sind diese schweren Matratzen mit Schlaufen an den Seiten ausgestattet, damit läßt sich diese leichter wenden.
Probeliegen:
Vor dem Neukauf sollte man unbedingt Probeliegen. Manche Hersteller bieten eine dreimonatige Probeliegezeit an, danach kann man sich entscheiden, ob diese Matratze die Richtige ist. Ist Wahl nicht perfekt gewesen, so kann man ohne Probleme die Matratze wieder zurückgeben.
Verschieden Matratzen im Vergleich:
Federkernmatratzen bestehen aus mehreren Metallfedern, die von Polstermaterialien wie Baumwolle, Schaumstoff oder Rosshaar umrahmt sind. Durch die Federung wird die Bewegung im Bett gedämpft.
Nachteil: Die Matratze nutzt sich schnell ab.
Latexmatratzen sind sehr anschmiegsam durch die Punktelastizität, außerdem sind diese staubfrei und somit für Allergiker gut geeignet. Zudem verfügen sie über eine gute Temperaturflexibilität.
Nachteil: Sie ist sehr lichtempfindlich und altert bei hoher UV-Bestrahlung schnell, deswegen müssen diese auch mit Hüllenstoffen gut abgedeckte werden. Sie verursacht manchmal Rückenprobleme. Da Latex wasserabweisend ist, kann der Schweiß nicht aufgenommen werden.
Naturmatratzen sind sehr umweltfreundlich, atmungsaktiv und haben eine hohe Feuchtigkeitsaufnahme.
Nachteil: Sie müssen sehr gepflegt werden und die Lebensdauer ist nur von kurzer Zeit.
Schaumstoffmatratzen sind preisgünstig, passen sich dem Körper gut an und nehmen den Schweiß gut auf.
Nachteil: Sie verlieren schnell ihre Elastizität, durch die vorhandenen Weichmacher gepaart mit Feuchtigkeit ergibt einen idealen Nährbden für Pilze und Bakterien.
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