Kinderfahrzeuge
Ein fahrbarer Untersatz – selbstgesteuert – eröffnet eine neue Welt für Kinder. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei und ermöglichen Sie ihm immer wieder seine Mobilität - am besten im Freien - zu erfahren.
Neue Entdeckungen stehen an, doch auch neue Gefahren, die es leicht zu vermeiden gilt:
- Gewöhnen Sie Ihr Kind frühzeitig an einen Helm, je früher desto besser. Am Anfang ist es noch toll, wie die ‘Großen’ einen Helm zu bekommen. Nutzen Sie diese Gelegenheit, dann wird es künftig zur Selbstverständlichkeit!
- Achten Sie stets auf Robustheit und Stabilität, egal ob Bobbycar, Dreirad, Laufrad, Roller oder Kinderfahrrad. Schon bei geringen Geschwindigkeiten wirken sich ein gebrochener Lenker oder ein loses Rad verheerend aus.
- Überprüfen Sie die Fahrzeuge regelmäßig und beheben Schäden sofort. Besonderes Augenmerk ist auf die Funktion von Bremsen zu legen.
- Um Quetschgefahr für Finger zu vermeiden sollte der Abstand zwischen Räder und Schutzblech oder Fahrzeuggehäuse kleiner als 5 mm oder größer als 13 mm sein.
- Bewegliche Teile wie Ketten oder Zahnräder sollten nicht offen liegen.
- Geschlossene Räder anstelle von Speicher vermindern die Gefahren.
- Scharfe Kanten, Ecken, spitze Teile, überstehende Schrauben (besser abgerundete Hutmuttern) sollten Sie an Kinderfahrzeugen nicht vorfinden.
- Ebenso ist auf Quetsch-, Einzug- und Schergefahren zu achten.
Ein wichtiges Thema sind oft Stützräder:
Kinder können sich durch die typische Schräglage von Fahrrädern mit Stützhilfen einen Haltungsschaden aneignen.
Besser ist es deshalb, ohne diese Stützräder das Fahrradfahren zu erlernen. Eine gute Hilfe im Vorfeld sind hierfür Roller und Laufräder. Der Gleichgewichtssinn und die Koordination werden geschult und dies erleichtert den Übergang auf das Fahrrad.
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